Interessantes in Kurzform aus dem
Berchtesgadener Land mit Rupertiwinkel
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Von einer reich blühenden Kletterrose umrankt
Die Marienwallfahrtskirche von Weildorf
Die reich blühende Kletterrose „umrankt“ liebevoll die Marienwallfahrtskirche von Weildorf. Wieviele Pilger sahen wohl schon von der Ferne den Zielort, so wie die Rose heute den Blick weist. Sie trugen Bitte und Dank in einer stark aufblühenden Wallfahrt zur dann 1427/29 neu errichteten Kirche mit der bis heute erhaltenen „Schönen Madonna von Weildorf“ (um 1430). Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Ort immer wieder Höhen und Tiefen. Neu entstandene Wallfahrtsorte – wie Maria Mühlberg hoch über Waging, Maria Plain bei Salzburg oder Maria Kirchenthal bei Lofer – beschränkten im 18. Jahrhundert das Pilgern nach Weildorf auf einen engeren Umkreis. Um 1840 beinahe zum Erliegen gekommen beginnt 1871 mit der Errichtung der Wallfahrt zum Gelöbnis „Krieger- und Gelöbnisverein Weildorf und Umgebung“ die Wallfahrtstradition bis heute neu.
Fronleichnam in Oberndorf – Salzburger Land
Himmelbrotschutzen auf der Salzach
Eine ganz besondere Form der Fronleichnamsprozession stellt sich zusammen beim „Himmelbrotschutzen“ in Oberndorf an der Salzach. Dabei fährt während des ersten Segens auf der Länderbrücke Laufen – Oberndorf eine Zille (Salzschiff) unter der Brücke hindurch, auf der die Schiffergarde den Segen empfängt. Vier Schifferjungen stehen den Teppich haltend auf der Zille und die in einem Blumenkranz liegenden Hostien gleiten in den Fluss, so den Segen an das für die Salzschiffer so wichtige Wasser weitergebend.
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