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Interessantes in Kurzform aus dem Berchtesgadener Land mit Rupertiwinkel - dem Südosten Bayerns
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Die Trollblume – ganz winzige Insekten sichern den Fortbestand der Blume

Anger – Höglwörth: Die Trollblume (Trollius europaeus) – sie liebt feuchte Böden und steht ihres seltenen Vorkommens wegen unter Naturschutz. Sie zu pflücken ist somit nicht erlaubt und wäre auch absolut schade, da sie in freier Natur – wie hier malerisch vor dem ehemaligen Augustinerchorherrnstift Höglwörth - ihre einmalige Schönheit am besten entfalten kann.
Für die Bestäubung geht die Trollblume einen ungewohnten Weg: Grell-gelb leuchtend bilden die Blütenblätter eng aneinander liegend einen Ball. Nur sehr kleine Insekten – vor allem drei Fliegenarten der Gattung Chiastochaeta – schaffen es in das Innere der Kugel und legen ihre Eier in den Fruchtkonten ab. Die Larven ernähren sich von den Samen der Trollblume, verlassen dann die Blüte und bestäuben weitere Trollblumen.

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